Wasser ist nicht selbstverständlich

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Morgens nach dem Aufstehen nehmen viele Menschen zuerst eine Dusche, dann gibt es den ersten Kaffee und im Rucksack  steckt eine Flasche Mineralwasser. Alles für uns selbstverständlich. Das geht aber nur, weil wir hier überall die Versorgung mit sauberem Trinkwasser haben. Das ist aber nicht überall so. Die UN, das ist eine Organisation, die sich für Frieden auf der Welt einsetzt, sagt zwar, dass jeder Mensch auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser haben sollte, das ist aber oft trotzdem nicht der Fall. Zum Beispiel in einigen Teilen Afrikas. Immer mehr Menschen fliehen dort in große Städte, wie Tansania, sie hoffen dort auf eine bessere Versorgung. Dort leben sie aber anstatt in einer Wohnung, in so genannten Slums. Das sind Vororte, in denen es keine richtige Zivilisation gibt. Das zeigt sich vor allem daran, dass es keine Reinigung gibt. Die folge: Stinkende Gerüche von Müll und Abwasser. Durch das schmutzige Wasser erkanken viele Menschen und es sterben rund 24.000 Tansanier jedes Jahr daran. Hilfe kommt nur durch einige Organisationen. Die Initiative "Fit for School" zum Beispiel bringt Kindern den Umgang mit Wasser bei und lehrt das richtige Hände waschen. Die Bremer Organisation BORDA kümmert sich um sanitäre Anlagen in den Ländern mit schlechter Abwasserversorgung. In dem Slumgebiet fährt ein Traktor und pumpt das Abwasser in einen Behälter. Es wird aber nicht weggeschüttet, sondern zu einer biologischen Kläranlage gefahren, so kann das Wasser dann für die Bewässerung von Pflanzen genutzt werden. Es gibt also einige Projekte gegen die Wasserproblematik, trotzdem leiden auch heute noch viele Länder unter Wassermangel durch Hitze oder verschmutztes Wasser durch Müll und Landwirtschaft.