Viele Fußballer unter Schmerzmitteln

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90 Minuten Rennen und Kicken bei der WM, in der Bundesliga oder anderen Fußballspielen – was Fußballer oft leisten ist für uns nur schwer zu begreifen. Um das durchzuhalten, greifen viele Profis zu Schmerztabletten. Was im Profi-Fußball momentan in Sachen Gesundheit passiert, ist besorgniserregend. Mehrere Spieler, zuletzt Schalke-Stümer und Nationalspieler Max Meyer, haben zugegeben, dass sie vor jedem Spiel einige Schmerztabletten nehmen. Max Meyer hat das Anfang des Jahres mit einem derartigen Selbstverständnis gesagt, obwohl es für den Zuschauer nicht selbstverständlich ist. Eintracht Frankfurt-Trainer Niko Kovac meinte dazu: Diejenigen, die denken, dass es Profifußball ohne Schmerzmittel gibt, sind auf dem Holzweg.

Aspirin, Voltaren, Ibuprofen – all das steht also auf der Tagesordnung im Fußball. Es ist kein Geheimnis, dass sich viele Profikicker bis zum Letzten körperlich auseinandernehmen. Der Erfolgsdruck wächst und wächst.

Alternativen gibt es. Krankengymnastik, Stabilisation, Dehnung, Blackroll, Faszientraining und Yoga. Das bestätigt Sportmediziner Klaus Pöttgen. Das ist zwar kostenintensiver, aber deutlich gesünder. Darmstadt, Leipzig oder der VFB haben erkannt, dass der Einsatz von Schmerzmitteln sehr gefährlich ist und engagieren sich dagegen.