„Tote Mädchen lügen nicht“ in der Kritik

Foto: Beth Dubber/Netflix

"13 Reasons Why" heißt die Serie auf Englisch – wir kennen sie als "Tote Mädchen lügen nicht". Sie ist ein riesiger Erfolg und wird von Tausenden Zuschauern verfolgt. Dabei geht es um die Highschool-Schülerin Hannah Baker, die sich das Leben genommen hat und auf ihrem Dachboden 13 Kassetten mit persönlichen Botschaften versteckt.

Die findet ihr Freund Clay und soll sie an die entsprechenden Personen verteilen. Die Serie erzählt viel über sexuellen Missbrauch und Suizid, soll davor warnen. 

Viele Organisationen sagen jetzt aber: Das tut sie nicht. Betroffene könnten sich mit dem Charakter identifizieren und dann auf ähnliche Gedanken kommen. Die Organisation SAVE zum Beispiel hat eine Handlungsempfehlung rausgegeben. Zentrale Aussage: Die Serie nur als fiktiv anzuschauen und danach mit Freunden darüber zu reden.