Weniger Arbeitslose im April

Foto: andibreit / Pixabay.com

Der erste Mai wurde von vielen zum Wandern und Feiern genutzt, doch der eigentliche Grund, warum wir frei haben, ist der "Tag der Arbeit". Er ist in vielen Ländern, unter anderem in Deutschland, ein gesetzlicher Feiertag. In diesem Jahr ist er besonders wichtig, denn um ein gutes Bild bei der Bundestagswahl abzugeben, haben sich auch viele Parteien an dem Tag beteiligt. Sie wollten damit ein Signal für mehr soziale Gerechtigkeit zu setzen. Viele Arbeitnehmer aus verschiedenen Berufen haben sich zusammengeschlossen, um als Gruppe stärker aufzutreten. Diese Gruppen heißen Gewerkschaften und organisieren jedes Jahr viele Veranstaltungen zum Tag der Arbeit.

Dabei wollen sie besonders auf ihre Forderungen aufmerksam machen: Die gesetzliche Rentenversicherung, Krankenversicherung und ein gerechtes Steuersystem.

Passend zum Tag der Arbeit gab es neue Zahlen der Arbeitslosigkeit: Knapp 2,57 Millionen Menschen waren im April deutschlandweit arbeitslos. Es hört sich viel an, aber in Deutschland leben 82,8 Millionen Menschen. Außerdem: Es ist der niedrigste Wert in einem April seit 1991. Im Februar 2017 waren es 93.000 Arbeitslose mehr.

Hintergrundwissen

I.Was bedeutet Arbeitslosigkeit?
Viele denken direkt an Menschen, die keine Arbeit finden und keine Lust darauf haben. Doch Arbeitlosigkeit bedeutet, dass Menschen in der Lage sind zu arbeiten und auch arbeiten wollen, sie finden aber keinen Arbeitsplatz.

II.Welche Gründe gibt es für die Arbeitslosigkeit?
Die Arbeitslosigkeit kann viele Gründe haben und ist auch jeweils verschieden. Wenn die Unternehmen ihre Kosten nicht mehr decken können, müssen die Kosten gesenkt werden. Die meisten Kosten verursachen die Löhne der Mitarbeiter, daher muss ein Chef die Löhne kürzen oder Mitarbeiter entlassen. 
Außerdem entwickelt sich die Technik weiter, sodass immer weniger Arbeiter benötigt werden. Viele Unternehmen verlegen ihren Sitz, aufgrund der hohen Steuern hier ins Ausland, sodass die Mitarbeiter in Deutschland nicht mehr benötigt werden. Diese und andere Gründe führen zu einem Arbeitsplatzrückgang.