Japanische Kultur und Cosplays: Der Japantag in Düsseldorf

Foto: Marc Drolshagen / Radio Hitwave

Eine Frau in Uniform läuft mit einer riesigen Kanone in der Hand durch Düsseldorf. Einige Jugendliche essen Meloneneis im Teigmantel und zahlreiche unverständliche Schriftzeichen schmücken Plakate. Sie alle entstammen der japanischen Kultur und sie alle konnte man am vergangenen Samstag auf dem Japantag in Düsseldorf entdecken.

Entlang der Rheinpromenade waren unzählige kleine Zelte aufgebaut. Dort konnte man sich über die japanische Kultur, die Sprache und über verschiedene Regionen Japans informieren. Dazwischen standen mehreren Bühnen, auf denen japanische Kampfkünste, wie zum Beispiel Karate Judo und Ju-Jutsu vorgeführt wurden.
Auch über Religionen konnte man mehr erfahren: Das Ekō-Haus der japanischen Kultur und der anliegende buddhistische Tempel und Garten standen zur Besichtigung offen.

Es gab auch sehr viele Stände zum Mitmachen. Darunter waren ein Origamiworkshop, ein Mangazeichenkurs und eine Kimonoanprobe, das ist ein Kleid, mit anschließendem Fotoshooting. Man konnte sich Visitenkarten mit seinem Namen und Beruf auf japanisch erstellen lassen. Auch ein kostenloser Japanisch-Sprachkurs wurde angeboten.Um sich vom Laufen zu entspannen, konnte man sich auf der großen Wiese am Rheinufer ausruhen und japanische Gerichte austesten. Zum Beispiel einen Teriyaki-Burger mit Hähnchenfleisch und einer Knoblauch-Soja-Sauce. Zur Erfrischung wurden japanische Eisvariationen angeboten.

Von der Wiese aus konnte man auch die zahlreichen Cosplayer beobachten, die hauptsächlich Figuren aus den japanischen Anime und Manga, aber auch aus westlichen Filmen Comics und Computerspielen verkörpert haben.
Die Frau mit dem riesigen Gewehr vom Anfang dieses Berichtes, hat als Seras Victoria aus dem Anime und Manga "Hellsing" gecosplayed.