DFB Pokalfinale im Schatten vom Pfeifkonzert und Trainerdiskussionen

Foto: BVB / Twitter

Beim DFB Pokalfinale am vergangenen Samstag besiegte der BVB die Eintracht Frankfurt mit 2-1. Doch es dominierten auch andere Themen das Pokalwochenende. So zum Beispiel das Pfeifkonzert auf Helene Fischers in der Halbzeitshow, die vor allem aus Reihen der Frankfurter Fans kamen. Hintergrund dafür soll ein Auftritt der Sängerin im BVB Trikot vor einigen Jahren gewesen sein, den sie bei einem Konzert für den Verein getragen habe und so dachten die Fans im Stadion, dass sie ein BVB Fan sei. Helene Fischer dementierte das dem Spiel. Eintracht Frankfurt entschuldigte sich offiziell bei ihr für das Pfeifkonzert. Für andere ist Helene Fischer ein Symbol für die Kommerzialisierung des Fußballs. Demach war die Kritik nicht an Helene Fischer, sondern an den DfB gerichtet. Denn Werbung und Show stehen immer mehr im Mittelpunkt des Fußballs, nicht das Spiel.

Doch auch beim BVB läuft trotz des Titels nicht alles rund, da BVB Trainer Tuchel kurz vor der Entlassung stehen soll. Mit den Verantwortlichen des Vereins steht Tuchel nach einigen Aussagen durch ungleiche Auffassungen auf Kriegsfuß und es gibt kaum Experten, die der Meinung sind, dass sich die BVB Führung und der Trainer im klärenden Gespräch diese Woche noch einmal zusammen raufen können. Auch Fußballkommentator und BVB-Fan Hansi Küpper ging bei einem exklusiven Interview mit uns ganz klar davon aus, dass der Verein und Tuchel ab sofort getrennte Wege gehen. Die Fans hingegen feierten den Trainer nach dem Finale und man hörte sogar Tuchel-Sprechchöre aus den Rängen des BVB. Aus dem Lager der Fans gibt es nämlich einige Stimmen, die sagen, dass man einen Trainer doch nicht feuern kann, wenn man alle Saisonziele erreicht und sogar noch einen Titel gewinnt. Ob sich die Verantwortlichen des BVB und Thomas Tuchel nun doch noch einmal zusammenraufen können, wird man im Laufe dieser Woche wohl erfahren.

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