Neue Studie: Mehr Unwetter-Tote bis 2100

Foto: Oimheidi / Pixabay.com
Eben hat es in Strömen geregnet, jetzt scheint die Sonne – draußen ist es kalt, vor einigen Tagen war es noch richtig heiß. Der Sommer ist nicht das, was er mal war. Im Vergleich trifft es uns aber noch ziemlich glimpflich – in vielen Teilen der Welt gibt es aktuell Hitzewellen, Stürme und vieles mehr.
Immer wieder werden auch Menschen durch Katastrophen verletzt, oder sterben sogar an den Folgen von Waldbränden oder Stürmen. Eine Forschungsgruppe der EU-Kommission hat jetzt berechnet: Die Zahl der Unwettertoten soll stark steigen.
152.000 Menschen jährlich sterben – das könnte bis 2100 noch mehr werden. 50 Mal mehr, sagt das Forschungsteam des Joint Research Centre der Europäischen Kommission.
Um auf das Ergebnis zu kommen, haben die Forscher die Katastrophen der Jahre 1981 bis 2010 beobachtet und die Opfer gezählt.
Diese Zahlen haben sie dann mit den Berechnungen der Auswirkungen des Klimawandels zusammen ausgewertet. Uns erwarten also in den kommenden 70 Jahren deutlich mehr Hitze- und Kältewellen, Waldbrände, Dürren, Stürme und Hochwasser.
Betroffen sind übrigens vor allem Menschen aus Südeuropa, bei uns wird aber immerhin jeder zweite betroffen sein.

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