Einheimische wehren sich weltweit gegen Touristen

Passend zu den Sommerferien fliegen viele Deutsche in den Urlaub. Ein besonders beliebtes Ziel ist die spanische Insel Mallorca. Schon letztes Jahr hatte die Urlaubsregion einen neuen Rekord aufgestellt, was die Touristenzahlen angeht. Eigentlich freut sich jeder Arbeitgeber und Arbeitnehmer über viele Gäste und immer ausgebuchte Zimmer in den Hotels, doch so langsam droht die Versorgung mit Strom und Wasser einzubrechen und wird immer knapper, was natürlich auch Konsequenzen für die Einheimischen hat. Diese protestieren immer mehr für eine Tourismusgrenze, um selber wieder Platz auf der Insel zu bekommen. Doch die schlimmsten bisher spürbaren Konsequenzen für die Einwohner sind die immer weiter steigenden Immobilienpreise in Städten, wie zum Beispiel Palma. Dort werden immer mehr Wohnungen und Häuser gekauft oder gemietet, um diese dann weiter an Touristen zu vermieten. Besonders häufig werden die Wohnungen über Portale, wie Airbnb angeboten. Auf Mallorca sollen deshalb neue Regelungen folgen, die unter anderem die Leihwagen auf der Insel begrenzen sollen. Außerdem soll ab 2018 eine Tourismusgrenze eingeführt werden, die unter anderem die Vermietung von Privatwohnungen unterbinden soll. Damit würde ein Airbnb-Verbot auf der Insel eingeführt werden, wie seit 2014 in Berlin. Trotz allem werden in Berlin immer noch Wohnungen über das Online-Portal vermietet.