Videoschiedsrichter in der Bundesliga macht noch Probleme

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Mit dieser Saison startet in der Fußball Bundesliga eine neue Ära. Neben dem Schiedsrichter auf dem Platz, inklusive seiner Assistenten, sitzt in Köln noch ein weiterer Video-Schiedsrichter. Dieser ist direkt mit dem Schiedsrichter auf dem Platz verbunden und kann bei strittigen Entscheidungen eingreifen. Am vergangenen Wochenende wurde der zusätzliche Unparteiische das erste Mal an einem Bundesliga Spieltag eingesetzt. Nach dem Eröffnungsspiel am Freitag konnte man von einer gelungenen Premiere in der Bundesliga sprechen. So übersah Tobias Stieler in der 52. Minute ein klares Foul im 16er an Lewandowski, worauf ihn dann der Videoassistenz in Köln Jochen Drees aufmerksam machte, sodass Stieler kurze Zeit später doch noch auf den Punkt zeigte.
Dass es aber auch noch Probleme gibt, zeigte dann der Samstag, als es bei drei Spielen zu technischen Problemen gekommen ist. Hier sind die grafischen Hilfslinien bei strittigen Abseits-Situationen komplett ausgefallen. Bei drei weiteren Spielen ist dann auch die Funkverbindung zwischen den Unparteiischen teilweise oder sogar komplett ausgefallen. Das hat vor allem die DFL stark verärgert, sie hat für diese Woche direkt ein Treffen mit den Chefs der Technik-Firma einberufen.
So wird man dann am kommenden Wochenende sehen, ob die Technik dann auch einwandfrei funktioniert. Bekannt ist ja, dass aller Anfang immer schwer sein soll.