#RumoursAboutGermany: Bundesregierung geht gegen Gerüchte von Schleuserbanden vor

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Vielen Asylbewerbern wurden in ihren Heimatländern falsche Versprechungen über das Leben in Deutschland gemacht, mit einer neuen Webseite will die Bundesregierung Menschen, die über eine Flucht nachdenken, jetzt aufklären.

Schleuserbanden haben in der Vergangenheit immer wieder Fehlinformationen verbreitet, um Menschen in ihre Fänge zu treiben. Mit der Webseite RumoursAboutGermany.info will das Auswärtige Amt ihre Aufklärungskampagne jetzt fortsetzen. Gerüchte über die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland werden da nämlich den Fakten gegenübergestellt. Die Infos werden auf Arabisch, Französisch und Deutsch verbreitet.

In Afghanistan, Pakistan, Nord- und Westafrika wurde bereits in der Vergangenheit mit Großplakaten, Buswerbung, Blogs, TV- und Radiosendungen Aufklärungsarbeit betrieben. Auf der neuen Webseite soll das nun alles gebündelt werden.

Auf dem Aufklärungs-Portal steht zum Beispiel, dass Flüchtlinge kein Willkommensgeld von 2000 Euro erhalten und auch nicht jedem Asylbewerber ein Haus geschenkt wird – das sind nämlich einige der falschen Versprechungen, die oft von Schleuserbanden gemacht werden. Das Auswärtige Amt will damit verhindern, dass sich Menschen in ohnehin schwieriger Lage mit falschen Erwartungen auf den Weg nach Deutschland machen.