Neuer ICE bringt Fahrplanwechsel und höhere Preise

Foto: Gökmen Egritepe / Radio Hitwave

„Achtung, der ICE aus Berlin fährt heute abweichend auf Gleis 3 ein, außerdem ist er zwei Stunden verspätet.“ Solche Aussagen sind viele Bahnreisende längst gewohnt, besonders bei Schnee und Hitze macht die Technik der Bahn oft einen Strich durch die Rechnung. Wer mit der Bahn reist, der muss sich ab jetzt aber vor allem auf zwei Änderungen einstellen. Teurere Tickets und einen geänderten Fahrplan.

Neu ist vor allem der ICE4, der eben möglich machen soll, was bisher nicht möglich war: Zuverlässigere Züge, bessere Ausstattung und höheres Tempo. Außerdem gibt es jetzt die neue Schnellfahrstrecke zwischen München und Berlin. Fahrzeit: 4 Stunden. Sowas gab es noch nie und ist sonst nur vergleichbar mit einem Flug. Außerdem haben die Planer der Bahn insgesamt an ihren Strecken etwas getüftelt: Und jetzt ist Erfurt ein neuer Knotenpunkt der Bahn. Hier treffen sich vor allem Züge, die nach Süden und Osten wollen. Mehr Verbindungen verspricht der Konzern für Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und Halle.

Das ganze hat auch seinen Preis. Wer zwischen München und Berlin unterwegs ist, der zahlt durchschnittlich 132 Euro Normalpreis. Das klingt sehr viel, die meisten buchen aber einen Sparpreis und der ist dann durchaus mit den Flugpreisen vergleichbar. Aber auch insgesamt steigt der Bahnpreis an. Rund 2 Prozent im Fernverkehr mit ICE und IC, rund drei Prozent im Nahverkehr mit Regionalexpress. Wir kommen zwar – so sagt die Bahn – insgesamt schneller an, dafür müssen wir aber auch tiefer in die Tasche greifen.

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