Schneegestöber legt Deutschland lahm

Foto: Philipp Sydow // Radio Hitwave

Schnee auf der Straße, Schnee auf Bäumen und Schnee auf Feldern – unsere Instagram Timeline war voll mit Bildern des plötzlichen Schnees am Sonntag Nachmittag. Die unerwartete Schneedecke ist auf jeden Fall schön anzuschauen, solange man mit Tee und Decke drinnen auf der Couch sitzt. Viele mussten aber raus: Mit dem Auto, der Bahn, oder dem Bus und denen ist der Schnee ganz schön in die Quere gekommen.

Besonders stark geschneit hat es im Westen Deutschlands. Wer da mit dem Auto unterwegs war, der musste sich auf lange Wartezeiten auf den Autobahnen einstellen und auf den Landstraßen konnten die meisten nicht schneller als 40 km/h fahren. Das hat natürlich dafür gesorgt, dass die Fahrer deutlich mehr Zeit einplanen mussten und da stößt nicht bei allen auf Verständnis. In riskanten Überholmanövern sind heute immer wieder Fahrzeuge in Gräben und Hecken gerutscht. Natürlich auch Fahrer, die vorsichtig gefahren sind – die Glätte kann einfach niemand kontrollieren. Aber auch wer nicht selbst gefahren ist, war betroffen. Züge mit Verspätung, Busse, die steckengeblieben sind, Flugzeuge konnten nicht starten. Der schöne Schein auf den Instagram Bildern trügt. Heute hatten wir ein echtes Winter-Chaos.

Unter dem Schneesturm litt auch Großbrittanien. Wer auf die Insel wollte, der musste sich auf starken Sturm und damit auch Wellengang einstellen. Eine Fähre hat der Wind so stark getroffen, sie ist im Hafen auf Grund gelaufen. Die Passagiere mussten dann auf ein anderes Schiff umsteigen. Beim Ski-Springen in Titisee-Neustadt im Schwarzwald musste der Sprung wegen starkem Wind und 20 Zentimeter Neuschnee verschoben werden. Beim Spiel in der Bundesliga Köln gegen Freiburg haben die Spieler den Elfmeterpunkt nicht gefunden und mussten den durch Schritte abzählen. Man kann also durchaus sagen: Deutschland im Ausnahmezustand.

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