Warn-Apps als Lebensretter?

Foto: Gökmen Egritepe // Radio Hitwave

Ein falscher Knopfdruck sorgte auf Hawaii am vergangenen Wochenende für Angst und Schrecken. Ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde auf Hawaii verschickte aus Versehen Warnungen vor einem Raketenangriff aus Nordkorea auf unzählige Handys. Das Chaos danach war groß. Auch in Deutschland gibt es einige Warn-Apps zum downloaden.

Im Appstore sind da mittlerweile echt ganz hilfreiche Warn-Apps zu finden. Beispiele sind die Apps NINA oder KATWARN. Die Apps informieren ihre Nutzer über Gefahren und schicken ihnen Warnmeldungen aus dem bundesweiten Warnsystem der BKK auf ihre Handys.

Ein anderes Beispiel wäre die Warn-App des deutschen Wetterdienstes. Die App informiert über starke Regenfälle, Glatteis oder sonstige Unwetter. Das Gute an den Warn-Apps ist, dass sie meistens auch noch konkrete Verhaltensweisen oder Notfalltipps von Experten geben. Was in außergewöhnlichen Situationen auch sehr sehr hilfreich sein kann.

Es kann aber immer zu einem Fehlalarm kommen. Die Warn-Apps sind eine gute Möglichkeit, relativ viele Menschen gleichzeitig zu erreichen und über Gefahren zu informieren. Fehler können aber immer passieren, damit sollte man rechnen. Deswegen ist es hilfreich, sich auch noch über andere Wege, wie zum Beispiel im Radio und Fernsehen zu informieren.