Niki Lauda kauft seine Airline zurück

Foto: Ken Fielding / https://www.flickr.com/photos/kenfielding

Vom Schulzeugnisfälscher über Formel1-Weltmeister zum erneutem Airline Chef. Zwei Air Lines besaß er schon und verkaufte sie, doch eine holte er sich jetzt zurück. Die Rede ist von Niki Lauda.

Als er von der Insolvenz der Niki Luftfahrt GmbH hörte, meinte Lauda, dass es Ehrensache sei, zu helfen. Möglich macht das die Neuaufnahme des Insolvenzverfahrens in Wien, da das Landgericht in Berlin gar nicht zuständig war und somit auch alle bis dahin getroffenen Verkaufspläne nichtig sind. “Jetzt muss ich alles organisieren und den Niki-Mitarbeitern erklären, wie wir die Niki über Lauda Motion neu aufstellen werden”, sagte Lauda in einem Interview. Die genauen Details des Kaufvertrages sind noch geheim, doch ab Ende März sollen die ersten Flugzeuge der Airline wieder in der Luft sein.

Als Niki Lauda seine 50,1 % damals an den Mitaktionär Air Berlin (49,9 %) verkaufte, wollte er ein Darlehen in Höhe von 40,5 Millionen Euro tilgen. Dieses Darlehn gab ihm die Air Berlin ein Jahr zuvor.

Bei der Gründung der Airline baute er diese aus den Überresten der pleite gegangenen Aero Lloyd Austria auf, dies verspricht ein wenig Hoffnung. Lauda versprach aber in einem offenen Brief, dass er alles übernehmen wolle.

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