Wissenschaftler klonen Affen

Foto: quimono / Pixabay.com

Vor 22 Jahren wurde das Schaf Dolly geklont und in China ist es nun gelungen, genau dies mit einem Makaken Affen zu machen. Beim Klonen werden, in diesem Fall einem weiblichen Affen Eizellen entnommen. Daraus wird das Erbgut entfernt, also alle Informationen darüber, wie das Spendertier aussieht. In die Eizelle wird dann das gesamte Erbgut des Affen eingesetzt, der geklont werden soll. Die Eizelle wird dann in einen dritten weiblichen Affen gepflanzt, der dann den Klon zur Welt bringt. Genau so wurde vor 22 Jahren auch das Schaf Dolly geklont, mit dem Unterschied, dass die eingesetzte DNA des Affen anders umhüllt werden musste.

Endgültiges Ziel soll es in einigen Jahren sein, weniger Affen für Tierversuche verwenden zu müssen. Was zunächst gut klingt, erscheint allerdings auf den zweiten Blick paradox. Aktuell ist Klonen noch nicht sehr zuverlässig. Um einen Affen zu klonen, wurde das Erbgut von insgesamt 300 Affen verwendet, da die Fehlerquote noch sehr hoch ist. Zudem muss man sich die Frage stellen, ob es wirklich Tierfreundlicher ist Experimente an einem Klon durchzuführen. Immerhin handelt es sich auch dann immer noch um ein fühlendes Lebewesen, selbst wenn der Affenbestand in der Natur nicht weiter beeinträchtigt wird. 

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