NRW: Festnahmen bei Großrazzia gegen organisierte Schwarzarbeit

Am Dienstag gab es ein beachtliches Polizeiaufgebot in einigen Städten von NRW: Über 1.000 Beamte, darunter sechs bis acht Spezialeinsatzkomandos (SEK) im Auftrag des Zolls, neun Staatsanwaltschaften sowie die Eliteeinheit GSG 9 der Budespolizei waren im Einsatz.

Bei der größten Razzia der Landesgeschichte wurden 140 Objekte durchsucht, hauptsächlich in Erkrath, Ratingen, Düsseldorf und Wuppertal. Das Ziel des Zoll war es, eine Bau-Mafia zu zerschlagen: Diese verdeckte durch 14 Scheinfirmen Schwarzarbeit im großen Stil. Der dadurch verursachte Schaden durch nicht gezahlte Steuern und Sozialbeiträge beläuft sich auf 38 Millionen Euro.

In einer Pressekonferenz teilten die Oberstaatsanwaltschaft und der Zoll mit, das die Groß-Razzia für die Behörden ein voller Erfolg war. Die acht Hauptverdächtigen, gegen die ein Haftbefehl vorlag, wurden in Gewahrsam genommen. Ihnen drohen nun Haftstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. Aktuell wird gegen 450 Unternehmen ermittelt, die an der organisierten Schwarzarbeit beteiligt sein könnten.

Somit soll auch der zweite Tag der Groß-Razzia gegen die organisierte Kriminalität ein Erfolg gewesen sein. Am gestrigen Montag war das Ziel eine Autohehler-Bande.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.