Deutschland steht vor neuer GroKo

Foto: Gökmen Egritepe // Radio Hitwave

“Es ist auch Zeit geworden, dass wir die Aussicht auf eine Regierung bekommen”, sagt CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. So denkt nicht nur er, sondern wohl viele Deutsche.

In der Nachverhandlung ging es um die beiden Schwerpunkte sachgrundlose Befristung bei Arbeitsverträgen und die von der SPD so titulierte “Zwei-Klassen-Medizin”. Zudem gab es Einigungen über die Verteilung der Ministerien. Die SPD bekommt voraussichtlich das Finanz-, Außen-, Arbeits-, Familien-, Justitz- und Umweltministerium und die Union das Innen-, Wirtschafts-, Verteidigungs-, Landwirtschafts-, Gesundheits- und Bildungsministerium sowie das Ministerium für Verkehr und das Bundeskanzleramt.

Doch noch steht die Regierung nicht, denn die SPD Basis muss noch abstimmen, ob sie den Koalitionsvertrag annimmt, oder ablehnt. Es bleibt spannend, denn innerhalb der SPD gibt es große Meinungsverschiedenheiten zu dem Vertrag. Somit ist es nicht absehbar, wann die neue Regierung stehen wird.

136 Tage sind nun vergangen seit der Wahl am 24 September 2017. Es kommt uns zwar lang vor, dennoch waren es die bisher kürzesten Koalitionsverhandlungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, sagt SPD-Chef Martin Schulz.

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