Amoklauf an US-Schule

Symbolbild / Nico Nölken / Radio Hitwave

Gleich zwei Mal löste am Mittwoch an der Marjory Stoneman Douglas High-School in Parkland im US-Bundesstaat Florida der Feueralarm aus. Der erste war ein normaler Probealarm, doch der zweite wird vielen in Erinnerung bleiben.

Der 19-jährige Nikolas Cruz, der im vergangenen Jahr wegen Drohungen gegen andere Teenager die Schule verlassen musste, löste um kurz vor drei Uhr den zweiten Alarm aus, um mit der Sirene die Kinder und die Lehrer zu locken, damit er möglichst viele von ihnen erschießen konnte. Zwanzig Minuten später waren 17 Menschen tot.

In den letzten fünf Jahren kam es zu fast 300 Schießereien an US-Schulen. In der Politik wird häufig über eine Verschärfung des Waffengesetzes diskutiert, die Demokraten fordern dies seit Jahren. Doch zu einer Änderung ist es bisher nicht gekommen.

Nach dem neuesten Vorfall engagieren sich wieder einige Prominente, wie Popstar Britney Spears, dafür, dass sich die Waffenpolitik im Land ändert und sich Szenarien wie heute nicht wiederholen.

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