Die Welt feiert St. Patrick’s Day

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Grüne Kleeblätter, verkleidete Menschen auf der Straße und irische Folkmusik, Metropolen auf der ganzen Welt verwandeln sich über den St. Patrick’s Day am 17. März in ein kleines Irland. Die Traditionen um den irischen Feiertag hat sich über Jahrhunderte zu einem weltweiten Phänomen ausgeweitet.

Der Tag geht zurück auf den Bischof Patrick aus Irland, der damals dafür gesorgt hat, dass in Irland das Christentum eingeführt wurde. Um ihn gibt es den Mythos, er solle die Schlangen vertrieben haben, damit sind aber der Überlieferung nach die anderen Religionen gemeint, die zu seiner Lebzeit im fünften Jahrhundert dort geherrscht haben. Das war vor allem die keltische Kirche. Sein Todestag am 17. März hat sich dann vom Gedenktag an sein Leben zu einem irischen Nationalfeiertag entwickelt. 

Gefeiert wird natürlich vor allem in der irischen Hauptstadt Dublin. Zwar gibt es vereinzelt auch noch religiöse Feiern in der Kirche, größtenteils zeigt sich das Fest aber durch große Straßenumzüge, volle Kneipen, Livemusik an vielen Orten in der Stadt und grüne Farbe, soweit das Auge reicht. Grün ist die Nationalfarbe der Iren und teilweise wird sogar das Bier darauf gefärbt. Aber auch in anderen Ländern gibt es Feiern zum St. Patrick’s Day. In München feiern bis zu 30.000 Menschen beim Straßenumzug, in Chicago wird sogar ein Fluss mit grüner Farbe gefärbt.

Der St. Patrick’s Day am 17. März ist ein weltweites Phänomen – Hunderttausende feiern jedes Jahr mit den Iren den Gedenktag an ihren Nationalhelden Bischof Patrick.