50 Jahre Numerus Clausus

Der Numerus Clausus wurde 1968 eingeführt, weil es, wie auch heute noch, zu viele Bewerber für freie Studienplätze gab. Dabei unterscheidet man zwischen dem bundesweiten NC, der beispielsweise für Medizin und Pharmazie gilt, und dem lokalen NC. Der lokale NC ist von Uni zu Uni unterschiedlich. Je nachdem, wie beliebt der jeweilige Studiengang dort ist. Für viele Abiturienten bedeutet der Numerus Clausus das Ende vom Traumstudiengang. Wer kein 1,0er Abitur hat, kann ein Medizinstudium zum mindest in Deutschland fast vergessen, es sei denn, man stellt sich auf lange Wartezeiten ein. 

Bereits seit es den Numerus Clausus gibt, steht er auch in der Kritik. Eine Möglichkeit, den Numerus Clausus zu überarbeiten, wäre es, die für den jeweiligen Studiengang wichtigen Fächer stärker zu bewerten. Bei einem Politikstudium könnte so die Note vom Politikunterricht doppelt gewertet werden, um beispielsweise eine schlechtere Note aus dem Musikunterricht auszugleichen. An Musik- Sport- und Kunsthochschulen werden die Schüler außerdem zu Aufnahmetests eingeladen, um ihre Eignung zu prüfen. So ein Verfahren wäre an anderen Universitäten auch denkbar, das kostet allerdings viel zusätzlichen Aufwand und Geld, was sich dann in höheren Studiengebühren niederschlägt. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.