Amokfahrt in Münster – was ist bekannt?

Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave

Am Samstagnachmittag kamen wieder Erinnerungen an den Terroranschlag am Berliner Weihnachtsmarkt hoch. Wie jetzt bekannt wurde, handelt es sich bei dem Attentat in Münster jedoch nicht um einen Terroranschlag, sondern um eine Amokfahrt. Diese geschah am Samstagnachmittag gegen halb vier am Nachmittag, als ein Campingbus in der Innenstadt von Münster in eine Menschengruppe fuhr. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehr als 20 wurden zum Teil schwer verletzt. Kurze Zeit nach der Tat erschoss sich der 48-Jährige Täter selbst.

In einem Abschiedsschreiben beschreibt der Täter, dass er eine schwierige Kindheit gehabt haben soll. Die Polizei bestätigt auch, dass er zur Zeit psychisch labil war. Vor drei Jahren ist er auch durch Bedrohung, Sachbeschädigung, Fahrerflucht und Betrug polizeilich aufgefallen, war jedoch nie gewaltbereit.

Im Tatfahrzeug fanden die Beamten auch noch weitere Waffen des Täters. Mögliche Mittäter sind für die Polizei nach neustem Stand eher unwahrscheinlich.

Hintergrund

Unter einem Amokanschlag versteht man ein Attentat, welches ein Täter aus psychologischen Motiven macht. Bei einem Terrorangriff hat der Täter ein politisches Motiv

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