Zuckersteuer gegen Fettleibigkeit

Erst kürzlich kritisierte die Verbraucherorganisation Foodwatch den Getränkekonzern Coca-Cola. Foodwatch warf Coca-Cola die Mitverantwortung an Krankheiten wie Diabetis und Fettleibigkeit vor. Aber trotz der vielen Kritik ist der Konsum von zuckerhaltigen Getränken stark verbreitet. Eine neue Zuckersteuer auf Softdings in Großbritanien soll das nun in der UK ändern.

In Großbritannien wurde am 6. April die Zuckersteuer für Softdrinks eingeführt. Ziel ist es, die Fettleibigkeit der Jugendlichen zu reduzieren. Die Zuckersteuer ist eine Herstellerabgabe. Die Unternehmen müssen für 100 Milliliter verkauften Softdrink mit mehr als 5 Gramm Zucker 21 Cent pro Liter an die Regierung zahlen. Bei mehr Zuckergehalt ist die Abgabe noch höher.
Die Zuckersteuer soll dazu führen, dass entweder der Zuckergehalt der Softdrinks gesenkt, oder der Produktpreis erhöht wird.

In einigen Ländern gibt es die Zuckersteuer auf Softdrings schon seit längerem. Zum Beispiel in Mexiko, Ungarn und in verschiedenen Staaten der USA . Ja auf jeden Fall. Schon vor der Einführung der Zuckersteuer reduzierten die meisten britischen Getränkehersteller den Zuckergehalt ihrer Getränke um bis zu 50%.
Darunter auch der Getränkekonzern Coca-Cola.

Auch in Deutschland reagieren die ersten Unternehmen. Zum Beispiel möchte Lidl den Zucker- und Salzgehalt in ihren Backwaren und Getränken reduzieren.

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