Minikamera im Auto soll Unfälle aufklären

Foto: Simon Brinkmann // Radio Hitwave

Bei einem Unfall kann es schnell dazu kommen, dass Aussage gegen Aussage steht. Es braucht teilweise lange Ermittlungen, bis die Schuldfrage geklärt ist. Dashcams könnten Abhilfe schaffen, ein neues Urteil vom Bundesgerichtshof will über die Nutzung entscheiden.

Die sogenannten Daschcams werden normalerweise von innen an der Frontscheibe befestigt, sie zeichnen somit den kompletten Verkehr auf. Die kleinen Kameras tragen somit viel zur Aufklärung von Unfällen vor Gericht bei. Zudem ist es auch für die Versicherungen eine gute Hilfe bei der Frage, wer die Schuld trägt. Ob die Aufzeichnung zulässig ist, ist noch nicht beschlossen, denn es könnte gegen das Bundesdatenschutzgesetz verstoßen, das sagt, die Videos wurden geheim gefilmt und dürften nicht als Beweismittel dienen.

In Russland und England sieht es dagegen ganz anders aus. Hier ist es erlaubt, solche Kameras anzubringen. Dort wird es hauptsächlich für die Versicherung eingesetzt, denn z.B. in Russland steigen die Versicherungsbeiträge stark an, je älter das Auto ist.

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