Vertical Farming löst den Supermarkt ab

Foto: JennyJohansson / Pixabay.com

Selbstversorgung ist ein Trend, der in den letzten Jahren wieder immer beliebter geworden ist. Nun ziehen auch Supermärkte und Restaurants nach. Durchs Vertical Farming wird’s Möglich. 

Vertical Farming ist eine neue Art, Pflanzen direkt vor Ort anzubauen. In Gewächsschränken werden so zum Beispiel Kräuter oder Salat auf Ebenen übereinander angepflanzt. Das Ganze ist sehr effizient und Platzsparend. In den Schränken wird über einen Computer die Temperatur, das Licht und die Nährstoffzufuhr für die Pflanzen optimal geregelt, sodass das Gemüse innerhalb weniger Wochen ausgewachsen ist. Viel frischer kann der Verbraucher seine Kräuter kaum bekommen.

Der Kunde kann ganz genau nachvollziehen, wie seine Lebensmittel angebaut worden sind und wo sie herkommen. Zudem müssen für die Aufzucht keinerlei Pestizide oder Gülle verwendet werden. Auch der CO2-Verbrauch wird durch den Anbau vor Ort reduziert. Es werden keine Erntemaschinen mehr benötigt und die Transportwege zum Supermarkt oder Restaurant fallen weg. Da die Pflanzen mit Wurzel verkauft werden, bleiben sie länger frisch und es wird nicht mehr so viel weggeschmissen. Abgesehen davon ist es auch gerade für Kinder sinnvoll, wenn sie beim Einkaufen beobachten und lernen können, wie aus einem Samenkorn zum Beispiel ein Salatkopf wird. 

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