Trump auf Friedensmission in Nordkorea

Foto: Nico Nölken // Radio Hitwave

Das hätte wohl niemand gedacht: Ausgerechnet Donald Trump ist der erste US-Präsident, der einem nordkoreanischen Machthaber ins Gesicht sieht. Und heute das. Fünf Stunden lang haben sich US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un für ein Gipfeltreffen in Singapur Zeit genommen. Und man kann sagen, das Ganze verlief ungewöhnlich ruhig. Gerade für Trump-Verhältnisse. Obwohl beide als die größten Atomkräfte weltweit gelten, verließ, anders als beim G7 Gipfel, niemand das Treffen vorzeitig. Im Gegenteil, lief alles nach Plan.
Der Gipfel begann heute Morgen um neun Uhr Ortszeit mit einem erstaunlich langen Handschlag der beiden. Danach hatten sie ein Vier-Augen-Gespräch, bevor sie in großer Runde verhandelten. Gegen Mittag haben sie sich dann zum Mittagessen getroffen und zum Schluss eine gemeinsame Abschlusserklärung unterzeichnet.
In dieser steht jedoch nicht so viel Konkretes. Nordkorea soll abrüsten, aber wann ist egal und die USA geben dem Land Schutz, wie, das weiß keiner so genau.
Experten sehen daher die Lage kritisch. Warum sollte Kim Jong-un seine Atomraketen, die jahrelang sein Ass im Ärmel waren, einfach so vernichten? Zudem gab es bereits ähnliche Verträge 1991 und 2005, beide ohne Erfolg.

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