Sommer, Sonne, Schal und Mütze – Das Wetter spielt verrückt

Foto: Joceline Grotefels // Radio Hitwave

Der Sommer gleicht im Moment eher einem Wechsel zwischen Sonnencreme und langen Unterhosen. Als vor nur vier Tagen noch Temperaturen unterhalb der 15°C-Grenze und ein mittelstarker Wind die bereits sommerlich eingestellten Leute zum Frösteln brachte, rechnete keiner damit, dass wir uns heute bei 27°C am liebsten nur noch in das Kühlregal legen wollen. Das bekommen auch die Freibadbetreiber zu spüren. Nicht selten mussten sie in diesem Sommer schon tageweise aufgrund der schlechten Wetterlage schließen und im nächsten Augenblick wieder Besuchermassen der Superlative bewältigen. Diese Entwicklung lässt sich nur schwer anders als mit dem Klimawandel erklären, sagten Wetterforscher.

Es ist nicht nur der Sommer, der anders ist. Es kommt dazu, dass der Frühling um rund 0,7°C wärmer endete als noch 1988, also vor dreißig Jahren. Setzt sich diese Entwicklung fort, so wird der Frühling im Jahre 2100 mit rund 21°C enden, womit der Sommer bei 38°C Durchschnittstemperatur liegen würde. In Deutschland, nicht in Spanien! Das sind natürlich nur Hochrechnungen.

Auch in den nächsten Tagen werden die Temperaturen uns zum Schwitzen bringen, bei mindestens 28°C. Dann aber wieder der bekannte Umschwung und ab Mitte Juli ziehen vermehrt Gewitter über Deutschland. Das Wetter macht eben doch, was es will!

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