Immer mehr Fake-Online-Shops

Foto: Nico Nölken // Radio Hitwave

Das Internet wird immer beliebter, um kleine und große Einkäufe zu tätigen. Allein im letzten Jahr, machte der Onlinehandel einen Umsatz von knapp 59 Milliarden Euro. Genau das, machen sich jetzt Kriminelle zu nutzen und schalten Fake-Online Shops.
Zunächst einmal sind diese auf den ersten Blick kaum von anderen zu unterscheiden. Sie bieten auf ihrer Website Produkte, zu scheinbar sehr guten Preisen an. Die Produkte existieren in der Realität aber nicht. Und so lassen sich die Betreiber der Shops zwar die Bestellungen bezahlen, versenden aber nie die Ware und der Verbraucher geht leer aus.

Die Verbraucherzentrale rät allen Online-Shoppern zu schauen, ob ein Impressum vorhanden ist. Auch eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten spricht für die Seriosität eines Shops. Unbedingt fernbleiben, sollte man, wenn die Website nur Sofortüberweisungen zulässt.
Sollte es sich tatsächlich um einen Fake handeln, muss der Betreiber das Geld zurückerstatten und man kann ihn wegen Betruges anzeigen. In den meisten Fällen, lassen sich die Eigentümer der Shops jedoch nicht ausfindig machen oder gar zur Rechenschaft ziehen. Hier empfiehlt es sich, die eigene Kreditkarte sperren zu lassen, bevor der Betrag abgebucht wird.

,,Wer sich jedoch nicht von den niedrigen Preisen verlocken lässt, hat nichts zu befürchten“, so eine Sprecherin des Bundestages vergangene Woche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.