„Aufstehen“ gegen Rechts

Die AfD ist in den Umfragen weiter stark. Jetzt hat die Linken-Fraktionschefin Sarah Wagenknecht die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ ins Leben gerufen. Denn immer wieder gibt es im ganzen Land rechte Proteste, zuletzt in Chemnitz. Sarah Wagenknecht will mit dieser Bewegung keine neue Partei erschaffen, sondern eine Bewegung, die für alle ist und die vor allem für links orientierte Ziele kämpft. Laut Sarah Wagenknecht kann keine Partei unsere Probleme lösen. Deshalb sollen wir „Aufstehen“, denn nur wir können unsere Probleme lösen, indem wir politisch aktiv werden. Außerdem will sie mit der Bewegung mehr für den Umweltschutz tun.

Das Projekt „Aufstehen“ kommt bei vielen gut an. Es haben sich bisher mehr als 100.000 Menschen dafür angemeldet. Sarah Wagenknecht will mit der neuen Bewegung erreichen, dass Leute, die die klassischen Parteien nicht mehr gut finden, eine Alternative haben. Denn viele gehen entweder gar nicht mehr wählen, oder wählen die AfD aus Protest. „Aufstehen“ ist zwar keine Partei und kann damit nicht gewählt werden, soll aber zur Diskussion anregen.