Die Übernahme von Kaufhof durch Karstadt

Foto: Paul Scharapow // Radio Hitwave

Kleidung, CDs oder Schreibwaren – wohl jeder war schon Mal in einem Karstadt oder Kaufhof und hat dort etwas gekauft. Doch in den letzten Jahren ging der Umsatz bei den beiden Kaufhäusern immer weiter zurück. Ein Nachteil für Kaufhof und Karstadt sehen die Geschäftsführer unter anderem darin, dass deren Ware um einiges teurer verkauft werden muss, als im Internet. Das liegt vor allem daran, dass Mitarbeiter und Mieten bezahlt werden müssen. Um auch in Zukunft überleben zu können, will Karstadt Kaufhof übernehmen.

Wie genau soll die Übernahme ablaufen? Werden die Häuser abgerissen?

Es werden keine Gebäude abgerissen, aber es werden Filialen geschlossen. Und zwar dort, wo zwei Filialen der beiden Konzerne dicht bei einander stehen. Denn Karstadt arbeitet so mit Kaufhof zusammen, dass das Unternehmen zu 50,01 % Karstadt und 49,99% zu Kaufhof gehört.

Wie sieht es mit den Mitarbeitern aus?

Bei Kaufhof stünden etwa 5000 Arbeitsplätze von aktuell 20.000 auf der Kippe, so die Geschäftsführer von Karstadt. Wahrscheinlich werden Mitarbeiter entlassen, weil man weniger Geschäfte braucht und, weil der Konzern nur noch einen Standort pro Stadt braucht.