China und Russland blockieren Meeresschutzgebiet

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Die EU Wollte am Südpol eigentlich ein 1,8 Millionen Quadratmeter großes Meeresschutzgebiet einrichten. Das sind knapp 200 Fußballfelder. In dem Gebiet leben viele Tierarten, unter anderem auch 300.000 Pinguine. Laut Greenpeace haben knapp drei Millionen Menschen weltweit eine Petition für das Schutzgebiet unterschrieben. Russland und China haben das Vorhaben jetzt aber bei der Konferenz einer Antarktis-Kommission blockiert und auch Norwegen soll Teilnehmern der Konferenz zufolge gegen die Pläne protestiert haben. Die Gründe für die Blockade sind vor allem wirtschaftliche Interessen. Laut Greenpeace sollen die Tierarten dort vor Überfischung geschützt werden. Denn Klimawandel und übermäßige Fischerei machen den vielen Tieren dort zu schaffen. Und dafür seien vor allem chinesische und russische Firmen verantwortlich, sagt Greenpeace. Experten zufolge ist diese Blockade jetzt sehr verheerend. In dem Gebiet leben nämlich neben den Pinguinen auch See-Elefanten, Blauwale und mehrere Robbenarten.