Der Anteil an erneuerbaren Energien steigt

Foto: Radio Hitwave

Das Licht gedimmt, Mikrowellenpopcorn in der Hand und die Lieblingsserie auf dem Fernseher. So lassen sich die kalten, verregneten Abende im Herbst doch aushalten. Aber das alles funktioniert nur mit Strom. Zum Großteil kommt dieser Strom aus Atomenergie, Kohle oder Gas und das schädigt die Umwelt. Eine mögliche Lösung: Strom aus erneuerbaren Energiequellen.
Bis zum Jahr 2030 sollen 65% des Stromverbrauchs durch Ökostrom abgedeckt werden.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der erneuerbaren Energien gestiegen. Mehr als ein Drittel des Stromverbrauchs in Deutschland konnte durch Ökostrom gedeckt werden. Die Stromerzeugung durch Kohle und Erdgas ging stattdessen zurück.

Ökostrom stammt aus umweltfreundlichen und erneuerbaren Energiequellen und wird mit Hilfe von Wind, Wasser, Sonne oder Biogas erzeugt. In Deutschland ist die stärkste erneuerbare Energiequelle der Wind.

Damit das Ziel in 12 Jahren erreicht werden kann, muss noch einiges an Arbeit investiert werden. Es muss z.B. dafür gesorgt werden, dass genug Flächen für die Windräder oder Solaranlagen zur Verfügung stehen und die Weiterentwicklung von Stromspeichern vorangetrieben wird.

Solaranlagen, Wasserkraftwerke, Biogas- oder Windkraftanlagen sind umweltfreundliche Stromquelle, die der konventionellen Stromerzeugung eine gute Alternative bieten können. Die Abschaffung von Atom- und Braunkohlekraftwerken kann also in großen Schritten weitergehen.