Staaten stimmen für Migrationspakt

Foto: Gökmen Egritepe // Radio Hitwave

Seit es die Flüchtlingskrise gibt, wird auch darüber diskutiert, wie die Menschen auf Europa verteilt werden sollen. Während einige Staaten kaum Geflüchtete aufgenommen haben, sind viele Tausend Menschen nach Deutschland gekommen. Doch wer besonders viele Flüchtlinge aufnimmt, hat es mit der Integration besonders schwer. Deswegen gibt es nun den Migrationspakt. 

Der Vertrag soll erreichen, dass Flüchtlinge bereits in ihrem Herkunftsland erfahren, ob ihre Flucht überhaupt eine Chance hat und sich der Aufwand lohnt, oder ob sie in ihrem Land besser aufgehoben sind. So soll verhindert werden, dass sich Flüchtlinge nach Europa aufmachen, obwohl sie wahrscheinlich abgelehnt werden. Wenn das nicht klappt, hat der Pakt als zweites Ziel jede Flucht sicherer zu gestalten, indem mehr auf die Menschenrechte geachtet wird.

Zwar haben sich 164 Länder dem Pakt angeschlossen. Große Nationen, wie zum Beispiel die USA, sind jedoch dagegen. Vor allem, weil es sich bei dem Pakt nur um Empfehlungen und nicht um Vorgaben handelt. Deutschland hat zwar dafür gestimmt, die AfD plant nun aber Beschwerde einzulegen.

Der Pakt vereinfacht zum Beispiel die Gesundheitsversorgung der Migranten. In Deutschland hätte so das Rote Kreuz mehr Rechte. Aber auch der allgemeine Umgang mit Arbeitsmigranten, deren Anzahl auf über 160 Millionen geschätzt wird, wird unkomplizierter.

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