Die USA stehen still – Wegen eines Streits um eine Mauer

Dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, kennen viele. Aber dass das auch Staaten passieren kann, ist eher ungewöhnlich.
Die USA sind aktuell buchstäblich pleite. Seit Weihnachten geht in dem Land fast nichts mehr. Ämter sind geschlossen, 800.000 Beamte bekommen kein Gehalt und sogar der Müll wird nicht abgeholt. 38 Millionen Arme bekommen keine Essensgutscheine. Und all das wegen eines Streits zwischen der Demokratischen Partei und den Republikanern, Trumps Partei. Gerade soll der neue US-Haushalt verabschiedet werden. Dazu müssen sich aber der Senat und das Repräsentantenhaus einigen. Das Problem: Donald Trump möchte bekanntlich eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen, um illegale Einwanderer fernzuhalten. Die steht mit knapp fünf Milliarden Dollar im Haushaltsplan und die Demokratische Partei blockiert den Plan deshalb.
US-Präsident Donald Trump will sich davon allerdings nicht aufhalten lassen. Er will den Shutdown, so heißt die Haushaltssperre, so lange aufrechterhalten, bis die Demokraten einknicken. Der Rekord für den längsten Shutdown lag übrigens bei 21 Tagen, dieser Rekord ist am Freitag gefallen. Wenn das Aussitzen nicht hilft, will Trump die Einwanderersituation an der Grenze zum Katastrophenfall erklären und den nationalen Notstand ausrufen, um die Mauer auf eigene Faust zu bauen. Experten sagen aber, dass er damit wohl nicht durchkommen wird. Denn: Es gibt keine Krise. Die Zahl der illegalen Einwanderer aus Mexiko ist Experten zufolge in den letzten Monaten sogar zurück gegangen.

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