CDU diskutiert über Zuwanderung der Zukunft

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0

Schleifen, sägen, zusammenbauen und hämmern. Tätigkeiten in einer Werkstatt, die sich auch in der ,,Werkstattkonferenz“ der CDU wiedergespiegelt haben. Die Werkstattkonferenz ist eine Initiative der neuen Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie möchte die Versammlung nutzen, um ihrerseits Konsequenzen aus der Flüchtlingskrise von 2015 zu ziehen. Es sollen neue Gesetze zur Abschiebung geschaffen, aber auch alte überarbeitet werden. Die CDU spricht vor allem über die Kosten für Familiennachzüge und diskutiert das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Das soll es Flüchtlingen ermöglichen in Deutschland zu bleiben, sofern sie hier als Arbeitskraft gebraucht werden.

Die Konferenzen dienen aktuell vor allem dem Image der CDU bei der Europawahl. Die Partei möchte eine klare Linie in Sachen Migration zeigen. Auch für Kramp-Karrenbauer ist das Ganze natürlich nicht vollkommen uneigennützig. Sie kann sich von ihrer Vorgängerin Angela Merkel abgrenzen, ihre eigene Position vertreten und vor allem Zuspruch innerhalb der eigenen Partei sichern.