Neue Diskussionen um Fridays for future

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Jeden Freitag gehen viele Schüler auf die Straße, um gegen den Klimawandel zu protestieren. Die Proteste sollen auf klimapolitische Missstände aufmerksam machen. Außerdem wollen sie daran erinnern, das Klimaschutz-Abkommen von Paris einzuhalten. Dafür gehen viele Schüler aber nicht in die Schule und das sorgt für neue Diskussionen. Viele kritisieren die Demonstrationen, wie zum Beispiel der Chef des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger. Er sagt der Süddeutschenzeitung: „Ganz toll, wenn Politiker die Demos als politische Bildung loben, es aber in fast keinem Bundesland geschafft haben, dafür mehr Schulstunden bereitzustellen und jetzt wird das Fehlen am Freitag als politische Bildung deklariert. Das ist Irrsinn.“ Umweltaktivistin Franziska Wessel ist da anderer Meinung. Sie sagt: „Genau dieses Engagement zu fördern, ist Bildungsauftrag der Schule.“ Die Meinungen gehen stark auseinander und es gibt noch keine richtige Lösung. Sicher ist, dass die Schüler auch in den nächsten Wochen auf die Straße gehen. Die bislang größte Demo war in Bremen am 15.03.2019 mit geschätzten 5.000 Demonstranten.