Blitzermarathon in Deutschland

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Ob auf großen Autobahnen oder am Straßenrand von kleinen Landstraßen, fast überall in Deutschland stehen kleine Blitz-Stationen. Einmal zu schnell gefahren und schon wurde man geblitzt. Doch die Fotos können schnell teuer werden und Fahrverbote mit sich ziehen. Nicht alle Autofahrer haben dafür Verständnis und sehen die Kontrollstationen als Geldmache.

Erst Anfang April haben wieder zehn Bundesländer zum widerholten Mal einen Blitzermarathon durchgeführt und dabei vor allem die Geschwindigkeit auf Deutschlands Straßen kontrolliert. Die Polizei war verstärkt auf den Straßen unterwegs und hat zahlreiche Knöllchen und Verwarnungen verteilt. Viele Bundesländer finden dies aber viel zu extrem und enthalten sich bei der Aktion, so auch NRW. CDU und FDP fanden solche Maßnahmen „ungeeignet“, stattdessen wollten Sie eine genauere Verkehrsüberwachung. Der NRW-Innenminister Reul schloss sich ihnen an und hat 2018 ein endgültiges Aus des Blitzermarathons in NRW bekanntgegeben.

Trotz gespaltener Meinung über den Blitzermarathon, wurden in Bayern bis zu 8500 Raser erwischt. Und das, obwohl Raser zum Teil auch im Radio, oder online gewarnt wurden. Die Polizei gibt einige Messstellen bereits vorher online durch, da so mehr Menschen erreicht werden und sich mehr an die Geschwindigkeiten halten.