Feuer ohne Ende im Regenwald

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Täglich um die 1.000 neuen Feuer. Das ist seit Wochen Alltag. In Brasilien sind schon mehrere hundert Hektar und in Bolivien schon fast eine Million Hektar Regenwald abgebrannt.

Aktuell herrscht dort eine lange Trockenzeit und in den Wäldern kommt es häufiger zu Bränden. Doch der Großteil der Feuer wird zurzeit von Menschen absichtlich gelegt, um Weidefläche für Vieh oder Anbaufläche für Soja zu bekommen. Die Regierung hat bereits extra Abteilungen mit den Ermittlungen beschäftigt.

Generell ist ein Waldbrand erstmal nicht weiter problematisch, sondern eher förderlich für die Natur, solange eine gewisse Größe nicht überschritten wird. Die Natur schafft Platz für neue Pflanzen und Bäume und die Asche ist ein guter Dünger. Zusammen mit der Abholzung des Regenwaldes, die dieses Jahr jetzt schon auf einem Rekordhoch ist, wurde die Grenze aber weit überschritten. Forscher vermuten, dass sich der Wald von selbst nicht mehr erholen kann.

Für die Bekämpfung des Feuers sind hunderte von Kräften schon seit Wochen im Einsatz. Auch das Militär ist schon mit Löschflugzeugen dabei. Ein Ende ist noch nicht in Sicht.