Landtagswahlen sorgen für Diskussionen

Foto: Gökmen Egritepe / Radio Hitwave

Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg haben die beiden großen Volksparteien im Vergleich zur letzten Wahl jeweils deutlich verloren. Dennoch konnte die AFD in beiden Ländern nicht die meisten Stimmen für sich gewinnen. Mit gut 23% in Brandenburg und gut 27% in Sachsen hat die Alternative für Deutschland ein Statement gesetzt. Auch im Ausland hat man diese Wahlen genausten verfolgt. So hat die Zeitung „De Telegraaf“ aus den Niederlanden die Geschehnisse als „doppelte Ohrfeige für die instabile deutsche Koalition“ betitelt.

Armin Laschet, Ministerpräsident aus NRW von der CDU, hat am späten Wahlabend einen Weckruf an die Große Koalition gerichtet. Er lehnt Neuwahlen ab, da die GroKo in Berlin noch vor schweren Aufgaben stehe und man diese jetzt auch gemeinsam bewältigen müsse. Zusätzlich begrüßt er die totale Abgrenzung zur AFD. Dadurch habe man, so Laschet, in Sachsen noch einige Unentschlossene auf die Seite der CDU bekommen.

Es wird auf jeden Fall eine große Aufgabe für die Parteien in Brandenburg und Sachsen, eine sichere Koalition zu finden, da die jetzigen Regierungskoalitionen nicht mehr mehrheitsfähig sind.