Autos teilen mit CarSharing

Abgase, quietschende Reifen und Verkehrslärm so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann. Wer direkt an einer befahrenen Straße wohnt, kennt das Problem. Viele Autos gibt es vor allem da, wo es auch viele Menschen gibt: In Großstädten. Aber braucht man in Städten wie Berlin, Hamburg oder Köln umbedingt ein Auto? 

Nach einer Studie des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach beantworteten viele junge Stadtbewohner diese Frage mit Nein. Fast 2/3 der Befragten zwischen 18 und 25 Jahren brauchen in ihrer Stadt kein Auto, um von A nach B zu kommen. Eine Alternative sei, sein Auto mit anderen Verkehrsteilnehmern zu teilen. Und genau aus diesem Grund gibt es in den meisten großen Städten mittlerweile CarSharing Anbieter. Auch Autohersteller wie BMW, Daimler oder VW bieten „Autos zum Teilen“ an. 

Unsere Reporterin Judith Thiele war letzte Woche selber mit so einem CarSharing Auto in Berlin unterwegs. Ihr Eindrücke schildert sie hier:

„Das Prinzip ist super einfach. Aber erstmal muss man sich natürlich bei einem CarSharing Anbieter seiner Wahl anmelden. Danach heißt es nur noch: CarSharing Auto finden, einsteigen und losfahren. Die Autos können mit dem Handy geortet und ganz einfach aufgeschlossen werden. Am Ziel angekommen, lässt man das Auto dann einfach stehen. Die Kosten werden pro Minute berechnet. Die elektronischen „WeShare“ Autos von VW kosten beispielsweise 0,19 Cent pro Minute.