Trump unter Druck – Amt in Gefahr?

„Krieg mit den Medien“, gefälschte Wetterkarten oder Beschimpfungen politischer Gegner. Diese Schlagzeilen über Donald Trump hört man täglich aus den USA. Schon oft wurde über ein Amtsenthebungsverfahren diskutiert, doch Konsequenzen gab es bis jetzt keine. Jetzt spitzt sich die Lage des Präsidenten weiter zu. Denn er soll den ukrainischen Präsidenten dazu gedrängt haben, gegen den ehemaligen Vizepräsidenten der USA, Joe Biden und dessen Sohn, zu ermitteln. Dies geht aus dem Memo eines Telefongespräches hervor, welches Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Selenski geführt hat. Das Weiße Haus hat das Memo selber veröffentlicht. Bidens Sohn hatte mit der Ukraine Geschäfte gemacht, als Biden noch Vizepräsident war. Trump ist der Meinung, Biden habe seinen Sohn damals vor Korruptionsvorwürfen geschützt. Der ehemalige ukrainische Generalstaatsanwalt Yuri Lutsenko sieht die Sache jedoch ganz anders. Er versicherte, dass er keinen Grund sehe, Ermittlungen gegen Biden und seinen Sohn zu starten.

Das Ganze kann für Trump aber große Folgen mit sich bringen, denn die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, möchte ein formelles Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump einleiten. Sie wirft Trump Verfassungsbruch vor, da er versucht haben soll, mithilfe einer ausländischen Regierung den US Wahlkampf zu beeinflussen. Biden ist der bis jetzt stärkste Herausforderer Trumps für die Wahlen im kommenden Jahr.

Trump zeigt sich nach diesem Vorwurf ganz gelassen und versucht nun laut neuesten Medienberichten in China sein Glück, um Biden doch noch ein Bein zu stellen.