Ocean Cleanup „fischt“ Plastik aus dem Meer

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Wenn wir an den Strand gehen, hoffen wir, dass am Strand kein Müll liegt, oder im Meer herum schwimmt und wir einen tollen Tag haben. Doch genau das ist leider immer seltener so. Aber die Organisation „Ocean Cleanup“ versucht, unsere Strände zu retten, in dem sie den Müll aus dem Wasser fischt.

Die Organisation „Ocean Cleanup“ wurde vom Niederländer Boyan Slat 2013 gegründet, nachdem dieser in einem Urlaub beim Tauchen mehr Müll als Fische gesehen hat. Seine Idee war es, das Plastik mit großen Sammelgeräten aus dem Pazifik einzufangen und an Land zu bringen. Jetzt will die Firma mit so genannten „Interceptoren“ den Müll schon bekämpfen, bevor er überhaupt ins Meer gelangt. Unter einem Interceptor versteht man, eine Barriere, die das Plastik schräg in den Fluss weiterleitet. Auf der Anderen Seite am Flussufer ist eine weitere Barriere, von der aus das Plastik dann in ein Auffanggerät treibt.

Aber nicht nur Ocean Cleanup versucht, die Meere und Flüsse von Plastik zu befreien. Eine kleine Werft aus Norddeutschland hat sich der Plastikproblematik der Meere ebenfalls angenommen und hat die „Seekuh“ gebaut. Die Seekuh sieht aus wie ein Katamaran und hat an der Rückseite des Schiffes eine Netzkonstruktion angebracht. Diese soll das Plastik an der Oberfläche des Meeres aufsammeln. Seit 2016 ist die Seekuh auf der Ostsee im Einsatz.