Überblick verloren? Der aktuelle Stand beim Brexit!

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Es war eine Entscheidung für den Brexit: so werteten die Medien die vorgezogenen Parlamentswahlen in Großbritannien einheitlich. Boris Johnson wurde im Amt als Premierminister bestätigt. Somi steigt die Chance, dass Großbritannien doch schon am 31. Januar 2020 die EU verlassen wird. Ganz so einfach ist es aber nicht. In Schottland haben die konservativen und EU-freundlichen klar gewonnen. Die Parlamentschefin forderte in neues Referendum über die Unabhängigkeit des Landes von Großbritannien. Für Boris Johnson noch ein Stressfaktor, den er entschieden ablehnte. Kritik kann man auch am Wahlsyste äußern. Auf der Insel gilt das Mehrheitswahlrecht. Obwohl nur knapp die Hälfte der Briten für Johnsons Partei, die Tories, stimmte, haben sie bedeutend mehr Sitze als die Labour Partei. 

Wie sich das auf den Brexit auswirken wird, erfahren wir wohl erst im neuen Jahr.