China macht den Anfang für das Plastikverbot

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Wenn man sich mal so im Supermarkt beim Einkaufen umsieht, findet man dort ziemlich viele Produkte in Plastikverpackungen. Doch nicht nur dort, denn wenn man mal bei sich zuhause guckt, gibt es dort auch viel Plastik. Deshalb führt die chinesische Regierung jetzt ein Plastik Verbot ein, um die Berge von Plastikmüll zu bekämpfen.

Der Plan ist, dass vor allem Einwegprodukte verschwinden sollen und aus altem neues Plastik wird. Betroffen sind Supermärkte, die ihre Plastiktüten und auch dünne Plastikbeutel für Obst und Gemüse verlieren. Ein anderes Beispiel sind Hotels, in denen Gäste keine kostenlosen Zahnbürsten oder Kämme aus Plastik mehr bekommen. Außerdem werden Restaurants die Änderung merken, denn auch Plastikgeschirr und Trinkhalme aus Plastik werden verboten. Ab Ende des Jahres soll das Plastikverbot dann gelten. Statt Plastiktüten stehen dann Tüten aus Stoff oder Papier auf dem Plan. In kleineren Städten gilt dieses Verbot erst ab 2022, doch spätestens 2025 soll China dann vom großen Teil des Plastiks befreit sein. Auch in Deutschland und der EU soll es bald ein Verbot für Plastik geben. Bis spätestens 2030 gibt es auch hier keine Einwegprodukte und Plastiktüten mehr. Für viele Unternehmen und Industrien stellt sich das Verbot als eine Herausforderung dar, denn die kostengünstigen und leicht verfügbaren Plastikprodukte müssen durch Alternativen ersetzt werden.

Fraglich ist, ob bis 2030 wirklich alle in der EU produzierten und genutzten Kunststoffe wiederverwendbar, komplett abbaubar oder kosteneffizient recycelbar sind.