Sturm „Sabine“ sorgt für Chaos

,,Deutschland steht still“ heißt es in den Nachrichten. Sturm Sabine ist schuld am Chaos. Das Tief traf gestern zum ersten Mal auf deutsches Festland uns wird bis Mittwoch noch für unschönes Wetter sorgen.

Den größten Schaden hat wohl der Frankfurter Dom davongetragen. Ein Kran stürzte auf das Gebäude und zerstörte Teile der Außenfassade. Drei Menschen sind verletzt, in Lebensgefahr schwebt aber niemand.

Der Sturm macht auch vor der Deutschen Bahn nicht halt. Von den Ereignissen der letzten Unwetter hat sie gelernt und den Fernverkehr sowie große Teile des Nahverkehrs in NRW vorsorglich eingestellt. Ein IC blieb dennoch auf halber Strecke zwischen Berlin und Amsterdam stecken, nachdem er in einen umgekippten Baum gefahren war.

Flugzeuge ließ man erst gar nicht starten und so strandeten in der Nacht von Sonntag auf Montag viele Menschen an den Flughäfen. Wer auf das Auto umsteigen wollte, hatte es auch nicht einfacher. Umgekippte LKW und zerstörte Autobahnen erschwerten es auch am Tag darauf, ans Ziel zu kommen.  

Für die Fußballfans Mönchengladbachs war das sowieso nicht mehr nötig. Das Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln wurde wegen der gefährlichen Wetterlage abgesagt. Alternativen gab es wenig. Zahlreiche Freizeitangebote, darunter zum Beispiel der Zoo Krefeld, haben früher geschlossen, um Unfälle zu vermeiden.

Für die Schüler gibt es aber auch eine erfreuliche Konsequenz: In einigen Städten, blieben die Schulen geschlossen. Zu groß die Gefahr, dass umgekippte Bäume oder lose Dachziegel für Verletzungen sorgen.