Bahn reagiert mit Einschränkungen auf Coronavirus

Viele Menschen auf engem Raum, wenig Hygiene und dann auch noch kaum Frischluft – für ein Virus ist die Bahn das Paradies. Doch was ist mit denen, die auf die Fahrten angewiesen sind?

Allgemein gilt das, was immer gilt: Selbstschutz. Um sicher an seinem Ziel anzukommen, ist es ratsam, so wenig wie möglich anzufassen. Türen lassen sich beispielsweise auch gut mit dem Ellenbogen öffnen und wer nicht wirklich dringend auf die Toilette muss, sollte dies (wie immer) in der Bahn vermeiden. Ebenfalls kann es helfen, sich so zu setzen, dass man möglichst wenig Kontakt mit anderen Menschen hat. Ist dies nicht möglich, hilft auch Desinfektionsmittel.

Die Deutsche Bahn selbst versucht, die Ausbreitung des Virus durch erhöhte Hygiene zu verlangsamen. Ist ein Verdachtsfall bekannt, der in einem Abteil mitgefahren ist, so wird dieses umfangreich gereinigt, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Zudem wird die Erreichbarkeit von Mitreisenden durch sogenannte ,,Aussteigerkarten“ gewährleistet. Sollte sich der Verdachtsfall bewahrheiten, kann man durch die Informationen auf den Karten, wie beispielsweise den nächsten Aufenthaltsort, die Personen ausfindig machen, die eventuell ebenfalls infiziert sind. 

Alle, die nicht zwingend verreisen müssen, sollten zu Hause bleiben. Bereits erworbene Tickets werden in Reisegutscheine umgewandelt. Zudem entlastet diese Maßnahme auch die wenigen Züge, die jetzt noch fahren. Denn aktuell gilt der Notfallfahrplan. Insbesondere der Regionalverkehr wird gekürzt. Damit reagiert das Unternehmen auf die sinkende Nachfrage, da viele Pendler zu Hause bleiben und die Schulen geschlossen sind.