Coronavirus in deutschen Sportvereinen

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Momentan ist der Spielbetrieb unterbrochen, Sportanlagen sind geschlossen und das Vereinsleben ist eher eingeschränkt. Das Coronavirus hat große Auswirkungen auf den Sport in Deutschland, der zum Stillstand gebracht wurde. Genauso wie die Profi-Clubs, stecken auch viele Amateurvereine in teils existenzielle Schwierigkeiten. Gleichzeitig macht die Not auch erfinderisch, so werden momentan häufig Workouts über Skype mit den Mannschaftskollegen gemacht, oder auch Fitnessprogramme über das Internet genutzt.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sieht bis mindestens zum Sommer keine Spiele in der Fußballbundesliga mit Zuschauern. Die ersten Fußballclubs starten jetzt wieder mit eingeschränktem Training. Zum Beispiel der FC Bayern oder Werder Bremen. Doch auch für andere Vereine geht es mit Sicherheitsabstand und nur einer bestimmten Anzahl in Kleingruppen von maximal vier Spielern auf den Platz. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) berichtet, dass sie sich immer mehr auf die tatsächliche Wiederaufnahme der Bundesliga Saison vorbereite. Es gebe auch schon einen konkreten Plan, wie die Spiele demnächst aussehen sollen, so Bild. Zum Beispiel darf jedes Team nur noch acht Vereinsvertreter, also Trainer, Betreuer und Ärtzte stellen und einen geringen Bedarf an Sicherheitspersonal und Ordnern, laut DFL. Die Mehrheit der Fußballfans befürwortet den Plan der Fortsetzung mit Geisterspielen in der Bundesliga trotz der Corona-Krise.

Doch nicht nur im Fußball gibt es momentan keine Spiele, auch bei der Formel 1 wird nicht mit Rennen vor Juni gerechnet. Die Olympischen Sommerspiele in Tokio wurden auch auf 2021 verschoben, genauso wie die Tischtennis WM jetzt zum zweiten Mal verschoben wurde. Wann der Sportbetrieb wieder ganz anfangen kann, ist momentan noch nicht abzusehen.