Serienvorstellung: Verrückter Planet

Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave

Wie sieht es aus, wenn ein Tiger niesen muss und warum haben Schnecken einen Putzfimmel? Auf Fragen wie diese antwortet Netflix jetzt mit einer der wohl aufwendigsten Naturdokus unserer Zeit im Serien-Format. „Verrückter Planet“ heißt die Eigenproduktion und ist gerade total beliebt. In 12 Folgen erzählt Mutter Natur höchstpersönlich von ihren skurrilsten Erfindungen. Netflix selbst bezeichnet die Serie als „ulkig“. Unsere Reporterin Jasmin Schumacher schildert ihre Eindrücke.

Nachdem ich die erste Staffel in wenigen Tagen durch geschaut habe, bin ich aber zu dem Entschluss geklommen, dass: „irrsinnig witzig“ treffender ist. Die Jugendsprache in Kombination mit den unfassbaren Aufnahmen der Erde ist nicht nur erfrischend, sondern vor allem auch unterhaltend auf ganzer Linie. „Deine Mudda“ bekommt da eine ganz andere Bedeutung, kann man in vielen Kommentaren lesen. Mein Lieblingstier, das hier vorgestellt wird, ist der Schmetterling, der Schildkrötentränen trinkt und ohne zu viel vorwegzunehmen: Er ist noch nicht das verrückteste Tier!

Wen es interessiert, welche Dialekte Ziegen sprechen oder warum der schleimspuckende Bombadierkäfer so heißt, wie er heißt, sollte also unbedingt mal reingucken! Meiner Meinung nach hat Netflix mit der Doku den Nagel auf den Kopf getroffen und für 240 Minuten unterhaltsame Quarantäne gesorgt!