Black lives matter – Die Proteste gehen weiter

,,I can´t breathe“, hört man auf den Straßen der USA aktuell ziemlich oft. Dies soll der letzte Satz des Schwarzen George Floyd gewesen sein, der durch Gewalteinwirkung eines Polizisten erstickt sein soll. Sein Tod hat auf der ganzen Welt Diskussionen über Polizeigewalt und Demos gegen Rassismus ausgelöst. Angefangen haben die Proteste in Minneapolis, wo es nicht nur friedliche Kundgebungen, sondern auch Plünderungen und Brandstiftungen gab. Mittlerweile sind in allen Bundesstaaten der USA und auch in vielen europäischen Hauptstädten Menschen auf der Straße, um mehr Gerechtigkeit zu fordern.

Besondere Medienpräsenz erhielten die Demonstranten vor dem weißen Haus in Washington. Sie machen Trump mitverantwortlich für die Situation. Der US-Präsident regierte auf die friedlichen Demonstranten mit dem Einsatz von Tränengas und kündigte auf Twitter ein hartes Vorgehen an. Zudem schließt er den Einsatz des Militärs nicht aus. Im Netz sorgte dieses Vorgehen für Unverständnis. Um sich mit den schwarzen Menschen zu solidarisieren, wurde der Hashtag ,,blackouttuesday“ ins Leben gerufen, unter dem die Nutzer ein schwarzes Bild posten. Es soll ihre Ablehnung von Rassismus und Gewalt darstellen. Außerdem drucken große Zeitungen wie die New York Times schwarze Titelseiten und Stars recken demonstrativ die Faust in die Luft.

Ein Ende der Proteste scheint nicht in Sicht zu sein. Gespannt blicken nun alle auf die Verurteilung der Polizisten, die am Tod von George Floyd beteiligt waren.