Nordkorea sprengt Verbindung zu Südkorea

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Bis auf ihren Namen, teilen Nord- und Südkorea nichts miteinander. Der Korea-Konflikt ist zwar seit dem zweiten Weltkrieg ein Problem, doch Provokationen von beiden Seiten verschlimmern die Situation zwischen dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und dem südkoreanischen Präsidenten Moon-Jae aktuell weiter. Dabei geht es vor allem darum, dass die Lebensbedingungen in Südkorea besser sind, da hier das Gesundheitssystem fortschrittlicher und die Wirtschaft ertragreicher sind.

Berichten aus Südkorea zufolge, soll er nun das Verbindungsbüro beider Staaten gesprengt haben. Es handelte sich um eine Art Kommunikationspunkt auf der Grenze. Aber damit nicht genug: Kim Jong Un möchte zudem wieder Militär an die Grenze schicken, um dort Übungen durchzuführen. Diese sollen vor allem verhindern, dass Menschen aus Nordkorea fliehen. Gleichzeitig versucht Kim Jong Un Aktivisten Südkoreas einzuschüchtern. Seit der jüngsten Aktion, bei der eine Gruppe Ende Mai etwa eine halbe Million in Ballons verpackte Flugblätter mit Kritik an der autokratischen Führung in Pjöngjang in Richtung Norden geschickt hatte, verschärfen sich wieder die Spannungen. Pjöngjang wirft Seoul vor, diese Aktionen zu tolerieren.

Fest steht: Die Reaktionen Nordkoreas markieren nicht das Ende, sondern den Anfang eines Konflikts.