Corona-Warn-App als weiteres Mittel gegen das Virus

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Um die Ausbreitung des Coronavirus immer mehr einzudämmen, ist nun auch in Deutschland die Corona-Warn-App verfügbar. Es liegen große Hoffnungen auf der App. Nachdem schon andere Länder vorher die Tracing-App eingeführt hatten, folgte nun auch Deutschland. Die App soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern und meldet dem Nutzer, ob man sich längere Zeit in der Nähe eines Infizierten aufgehalten hat oder man sich näher als zwei Meter gekommen ist.

Seit der Nacht zu Dienstag kann man die Corona-Warn-App herunterladen. Doch gerade am Anfang gab es noch viele Probleme beim Herunterladen der App. Die Warn-App funktioniert mit der Bluetooth Funktion des Smartphones. Dieses funkt im Abstand von zweieinhalb bis fünf Minuten eine anonymisierte Identifikationsnummer rund 16 Mal in die nähere Umgebung. Halten sich die Nutzer der App nebeneinander auf, tauschen die Smartphones ihre IDs aus. Wer sich Sorgen um einen höheren Akkuverbrauch macht, den beruhigen die Entwickler und versprechen, dass es nur einen kleinen Bruchteil der Akkukapazität in Anspruch nehme. Etwa 60% der Bevölkerung oder mehr müssten die App benutzen, um Erfolge zu sehen, so eine wissenschaftliche Studie aus Oxford. Gerade bei der Freiwilligkeit der App gibt es viel Kritik, denn viele wollen, dass diese App gesetzlich vorgeschrieben werden sollte. Außerdem haben viele Angst um ihre Daten, wobei auch dort die Entwickler die Sorgen ernst nehmen und versprochen haben, dass alles sicher sei.

Das Ziel der App sei, eine zweite Viruswelle im Vorfeld zu verhindern, so Gesundheitsminister Jens Spahn. Dabei soll die Tracing-App helfen und die Infektionszahlen noch weiter zu reduzieren.